Lernweg 1. Schulwoche

Heute sind in der Klasse die letzten Vorbereitungen für den Schulanfang am Montag passiert. Ich habe u.a. noch den Lernweg für die erste Schulwoche angelegt.

 

Den Lernweg selbst habe ich schon vor einiger Zeit im Zaubereinmaleins gefunden und ausgedruckt (den Zugang habe ich mir schon vor neun Jahren geleistet und nicht eine Minute bereut).

 

Dazu kommen im Deutsch Schreiblehrgang die ersten Schreibvorübungen und im Mathebuch die Seiten zur Orientierung (oben, unten, rechts, links). Im Kunstunterricht basteln wir unsere Maskottchen Frosch und Hund.

 

Den Wortschatz-Rap zu den Schulsachen werden wir die ganze Woche üben bzw. Zeile für Zeile erweitern und auch versuchen die passenden Artikel dazu zu lernen.

Weiter wird es mit Arbeitsblätter zur Orientierung aus den Kopiervorlagen "Zahlenreise 1" gehen. 

 

Als Zusatzmaterial habe ich was aus den Mathemonsterchen hergerichtet.  Externer Link ...

 

Aus dem Zaubereinmaleins habe ich das Blatt mit den Schulsachen zum Silbenbögen zeichnen - im Lesebuch wird mit der Silbe MU gestartet - und anschließend beginnen wir den Buchstaben U zu schreiben.

Die Buchstaben-Stationen sind vielfältig und umfassen verschiedenste Aufgaben:

* Tafel schreiben

* auf einer Rolle Packpapier groß schreiben

* nachspuren

* kneten

* Biegeplüsch

* mit Muggelsteinen legen

* auf einem Notepad schreiben (Zaubertafel)

* in der Sandkiste spuren

* verschiedene Arbeitsblätter

Ich bin sehr gespannt, die Kids am Montag kennenzulernen, und dann zu entdecken, ob die Planung überhaupt machbar ist oder ich alles über den Haufen werfen und anpassen muss.

Diese Tage werden sicher spannend … ich freu mich unheimlich darauf.

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Kommentare: 4
  • #1

    Lentilky (Donnerstag, 05 September 2019 21:25)

    Das sieht gut aus! Aber im Ernst? Das schaffst du alles in einer Woche??

    Ich habe ähnliche Stationen, aber ich bin mir über die endgültige Visualisierung noch nicht so schlüssig... Hier sind gute Anregungen mit dabei.

  • #2

    Susanne Mohr (Freitag, 06 September 2019 05:00)

    Die schnellen Kinder normalerweise ja - und es muss ja nicht jedes Kind immer alles machen ...

  • #3

    Susanne (Montag, 23 September 2019 19:18)

    Hallo.
    Ich kann dich nur loben, für diese ansprechende und übersichtliche Gestaltung des Lernweges. Ich finde es toll, dass die Kinder somit sehr gut erkennen können, was in der Woche alles geplant ist. Ich habe bereits ein Jahr auch schon einmal mit dem Lernweg gearbeitet und habe gemischte Erfahrungen damit gemacht. Ich musste den Lernweg allerdings drastisch reduzieren, da die Lernanfänger mit der Fülle anfangs deutlich überfordert waren und einzelne Schüler, aufgrund der Fülle der Möglichkeiten, alles sehr oberflächlich und flüchtig gemacht haben. Aus meiner Erfahrung bietet es sich an, die ersten Übungen zu den Buchstaben gemeinsam zu machen und dabei festzustellen, worauf es bei der Übung ankommt. Später habe ich dann weitere Übungsformen hinzugenommen, andere weggelassen und wiederum für einzelne Schüler nur ganz bestimmte Übungen als Pflicht festgelegt und danach konnten sie noch weitere wählen.
    Ich habe dann auch irgendwann die Darstellung der Lehrwerke weggelassen und nur noch Besonderheiten oder Inhalte für Gestalten angebracht, sodass die Kinder am Anfang der Woche schnell erkannt haben, was an der Woche vielleicht anders oder besonders ist. Ich stelle immer wieder fest, dass einige Kinder sich schlecht Orientierung können und deswegen sehr einfachgehaltene Darstellungen bevorzugen.
    Ich war auch etwas frustriert, dass die Kinder die Arbeit hinter dieser Darstellung nicht gewürdigt/erkannt haben (sie kennen es ja aber auch nicht anders) und mit dem Material teilweise sehr unschön umgegangen sind.
    Wie ist es bei dir gelaufen?
    Beste Grüße
    Susanne

  • #4

    Susanne Mohr (Dienstag, 24 September 2019 06:01)

    In den ersten zwei Wochen haben wir ganz vieles gemeinsam gemacht und erst einmal entdeckt, wie man die ganz einfachen Dinge (wie die Unterscheidung Buch-Heft und Bleistift-Farbstift) regelt und angeht. Wenn wir eine Arbeit erledigt hatten, haben wir sie runtergenommen. So konnten die Kids sehen, wie die Arbeit weniger wird.
    Manche Kinder haben jetzt in Woche 3 beim Reinkommen in die Klasse schon auf den Lernweg geschaut, was wir denn diese Woche lernen. Auch der kleine Tisch in der Mitte der Klasse weckt jedes Mal die Neugier - "Was hat die Lehrerin heute vorbereitet?" "Was machen wir?"
    In der zweiten Woche haben die Kinder dann schon die Buchstabenstationen (nach dem gemeinsamen Erarbeiten der Schreibrichtung) selbständig bearbeitet und sich, wenn sie fertig waren, eine neue Arbeit gesucht.
    In Woche drei arbeiten wir Sachunterricht zum Teil gemeinsam, dann folgt eine Übephase, wo die Kinder sich selber eine Arbeit aussuchen. Gestern hat das schon ganz nett funktioniert. Ich bin gespannt, wie lange es geht, bis wir dann bei der Wochenplanarbeit angelangt sind.
    Da die Klasse Kinder mit extrem unterschiedlichen Voraussetzungen hat (Betonung auf extrem) wird dies über kurz oder lang die einzige Möglichkeit sein, nach gemeinsamer Erarbeitung der Basis eines Themas, sinnvoll zu üben, so dass jedes Kind gefordert und gefördert ist.